Die meisten, die jetzt mit Claude entwickeln, verbinden ihn mit nichts und wundern sich, warum sie nicht vorankommen. Hier sind die fünf MCP-Services, die ich täglich nutze — und warum jeder davon einen anderen Schmerz löst.
Was ist ein MCP?
MCP steht für Model Context Protocol . Übersetzt: eine standardisierte Brücke zwischen Claude und einem externen Dienst. Mit so einer Brücke kann Claude direkt auf GitHub committen oder eine Webseite deployen. Du kopierst nichts mehr zwischen Tab und Tab.
Ohne MCP redest du mit Claude und führst alles selbst aus. Mit MCP führt Claude aus.
GitHub
Link: github.com
GitHub speichert deine Codebase in der Cloud. Auch wenn du selbst nicht codest:
Mehrere Services verbinden klappt nur in der Cloud, nicht lokal
Versionen rückverfolgen, ohne Dateien wie final_final_v2.zip zu sammeln
Claude liest, schreibt und mergt direkt aus dem Chat heraus
Dein erster Step: GitHub-Account → leeres Repo anlegen → MCP-Connector in Claude aktivieren
Supabase
Link: supabase.com
Datenbank, Auth und File-Storage in einem Tool. Brauchst du, sobald du:
Nutzer anlegen oder Logins bauen willst
Daten speichern, abfragen oder durchsuchen musst
Sessions, Bestellungen oder Inhalte verwaltest
Dein erster Step: supabase.com → Projekt anlegen → API-Keys in den Claude-MCP eintragen
Vercel
Link: vercel.com
Vercel hostet das, was Claude baut — egal ob Prototyp, Landingpage oder ganze App:
Push auf GitHub → Vercel deployed automatisch
Eine Preview-URL für jeden Branch (= du kannst jede Variante live anschauen)
Domains, Env-Variablen und Logs in einem Dashboard
Dein erster Step: vercel.com → mit GitHub verbinden → erstes Repo importieren
Figma
Link: figma.com
Figma ist das Design-Tool. Du brauchst keine Design-Skills:
Vorlagen kaufen oder kostenlos laden (Templates gibt es für alles)
Claude zieht Schriften, Farben und Abstände direkt aus der Figma-Datei
Du beschreibst das Layout, Claude baut es mit den richtigen Tokens
Dein erster Step: figma.com → Template suchen → Claude den Figma-Link geben
Notion
Link: notion.so
Notion ist Wissensbasis und Team-Tool in einem. Im Dev-Kontext heißt das:
Spec, Roadmap, Briefings — alles an einem Ort, von Claude lesbar
Nicht-Coder im Team verstehen, woran du arbeitest
Claude legt selbst Notes an, hakt Tasks ab, updated den Status
Dein erster Step: notion.so → Workspace → MCP-Connector autorisieren
So verbindest du sie mit Claude
In Claude Desktop oder Cowork: Settings → Connectors → „Add Connector" . Du wählst den Service, gibst ein API-Token oder loggst dich ein, fertig. Beim nächsten Chat hat Claude die Tools verfügbar — du musst sie nicht jedes Mal neu anklemmen.
Reihenfolge, die ich empfehle:
GitHub zuerst — ohne Repo geht nichts
Vercel direkt danach — damit du sofort live deployen kannst
Supabase , sobald Daten ins Spiel kommen
Figma , sobald es schick werden soll
Notion am Ende , wenn du Dokumentation brauchst oder im Team arbeitest
Du musst nicht alle fünf gleichzeitig anbinden. Aber einen Prototyp komplett ohne diese Schicht zu bauen, kostet dich mehr Zeit als der Setup je sparen könnte.